Handweben verbindet Geduld, Materialkunde und gestalterisches Gespür. Auf dem Handwebstuhl entsteht jedes Stück durch bewusste Entscheidungen: Welche Bindung? Welches Garn? Welche Farbe trägt die Idee?
Diese Plattform bündelt fundiertes Wissen über das Weben mit dem Handwebstuhl. Von der Vorbereitung des Kettfadens bis zur Fertigstellung eines Tischläufers oder Wandteppichs begleiten wir jeden Schritt. Naturgarnen aus Wolle, Leinen, Baumwolle und anderen Fasern bilden das Material, aus dem Unikate entstehen.
Textiles Handwerkserbe braucht keine gewerbliche Webereizertifizierung. Es braucht Menschen, die das Wissen weitertragen.
Techniken, Materialien und gestalterisches Wissen für das Handweben.
Der Aufbauprozess legt das Fundament jedes gewebten Stücks. Wie Kettfäden gespannt, geordnet und am Webrahmen befestigt werden, bestimmt Qualität und Gleichmäßigkeit des Gewebes.
Die Führung des Schussfadens durch das Webfach entscheidet über Spannung, Dichte und Oberfläche. Präzise Technik verhindert ungleichmäßige Webkanten und schafft ein gleichmäßiges Gewebebild.
Leinwandbindung, Köperbindung, Atlasbindung und ihre Variationen ergeben völlig unterschiedliche Oberflächen und Texturen. Jede Bindungsart hat eigene Charakteristika und Einsatzmöglichkeiten.
Naturgarne in ihrer ursprünglichen Farbpalette oder natürlich gefärbt ermöglichen harmonische Farbkombinationen. Wie Farben im Gewebe wirken und sich gegenseitig beeinflussen, ist ein eigenes Wissensgebiet.
Wolle, Leinen, Baumwolle, Seide und Hanf verhalten sich beim Weben unterschiedlich. Materialkunde ist die Basis jedes gelungenen Handwebprojekts, von der Fadenstärke bis zur Waschbarkeit.
Wandteppiche verbinden handwerkliche Technik mit bildnerischer Gestaltung. Motive, Strukturen und Reliefeffekte entstehen durch gezielte Einsatz von Bindungsvariationen und Materialwechseln.
Die Plattform bietet strukturierte Inhalte vom Einstieg bis zur fortgeschrittenen Technik. Grundlagen des Handwebens werden verständlich erklärt, Schritt für Schritt und ohne Vorkenntnisse vorausgesetzt. Jeder kann beginnen.
Kursinhalte zu Aufbäumen, Schussfadenführung und Bindungsarten begleiten die praktische Arbeit am Handwebstuhl. Visuelle Anleitungen und detaillierte Erklärungen helfen, Techniken zu verstehen und anzuwenden.
Mit dem erworbenen Wissen entstehen handgewebte Einzelstücke: Tischläufer, Wandteppiche, Textilien aus Naturgarnen. Jedes Stück trägt die Handschrift seiner Entstehung und bewahrt textiles Handwerkserbe.
Fundiertes Wissen für alle, die das Handweben ernsthaft erlernen möchten.
Einführung in den Handwebstuhl: Aufbau, Funktion und erste Schritte. Kettfaden aufbäumen, das Webfach öffnen und den ersten Schussfaden einlegen. Leinwandbindung als Basis aller weiteren Techniken.
Köperbindung, Atlasbindung und erweiterte Leinwandvariationen. Wie veränderte Kreuzungspunkte die Oberfläche des Gewebes beeinflussen. Struktureffekte durch Bindungsplanung gezielt einsetzen.
Naturgarne in ihrer ganzen Vielfalt: Wolle, Leinen, Baumwolle, Hanf. Farbkombinationen entwickeln, Farbwirkung im Gewebe einschätzen. Natürliche Farbgebung und ihre Besonderheiten beim Weben.
Orvenmorlab ist in München verwurzelt und digital zugänglich.
Unser Standort in der Goethestraße 5 in München ist der physische Ausgangspunkt. Vor-Ort-Kurse, Materialberatung und persönlicher Austausch finden hier statt.
Workshops und Kurstreffen finden in verschiedenen Städten Bayerns und des süddeutschen Raums statt. Die textile Handwerkstradition ist in dieser Region besonders lebendig.
Alle Kursinhalte, Anleitungen und Wissensressourcen stehen digital zur Verfügung. Handwebende aus ganz Deutschland können die Plattform nutzen, unabhängig vom Wohnort.
Die Plattform richtet sich an alle deutschsprachigen Handwebenden: in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Textiles Handwerkserbe kennt keine Grenzen.
Haben Sie Fragen zu Kursen, Inhalten oder der Plattform? Schreiben Sie uns. Wir antworten so bald wie möglich.